Über Weiterbildung kursiert seit vierzig Jahren eine Zahl, die nie gemessen wurde — und solange über sie gestritten wird, bleibt die belegte Ursache unbearbeitet. Der Transferverlust entsteht nicht im Seminar, sondern in den Wochen danach am Arbeitsplatz.

Zehn Prozent des Gelernten kämen im Job an — das steht seit vierzig Jahren in Fachartikeln, Vorträgen und Konzepten. Der Ursprung ist keine Studie, sondern eine rhetorische Frage, die ein Produktentwickler 1982 an den Anfang seines Textes stellte, ohne einen einzigen Beleg. Die tatsächlich erhobenen Zahlen sind nüchterner und unbequemer: 62 Prozent der Beschäftigten wenden unmittelbar nach dem Training an, nach einem Jahr noch 34.

Wo der Verlust wirklich entsteht und welche drei Hebel dagegen helfen: im neuen Video.

Transparenzhinweis: Bild und Sprecherstimme sind KI-generiert. Recherche, Zahlen und Verantwortung: Sven Neuenfeldt.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert