Arthur Mensch, Mitgründer des französischen KI-Unternehmens Mistral AI, hat im Deutschlandfunk-Interview der Woche eindringlich mehr digitale Souveränität für Europa gefordert. Er betonte, Europa dürfe bei den Anwendungen der Künstlichen Intelligenz nicht nur von US-Anbietern abhängig sein und müsse den „Ein- und Ausschalter“ kritischer Systeme selbst in der Hand behalten. Mensch sieht eine wachsende Macht von Chatbots, die für viele Menschen zum primären Informationszugang werden und damit eine neue Art von Medien darstellen, die Nutzer insbesondere in Wahlkampfzeiten kommunikativ beeinflussen können.

Er verteidigte zudem die Kooperation seines Unternehmens mit dem Verteidigungssektor als Notwendigkeit, um Europa gegen KI-gestützte Bedrohungen wie Drohnenangriffe zu wappnen. Dem Narrativ, Europa sei technologisch im KI-Bereich abgehängt, widersprach er entschieden und verwies auf vorhandene Talente, Start-ups und das notwendige Kapital für die Entwicklung eigener KI-Software.

Quelle: Deutschlandfunk – KI-Unternehmer Mensch fordert mehr digitale Souveränität für Europa | 2026-03-06


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