Quelle: Heise Online | Datum: 2026-03-03/04
(SN) OpenAI hat seinen Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium um Schutzklauseln ergänzt, nachdem der Deal intern wie extern heftige Kritik ausgelöst hatte. Das Unternehmen hatte einen Auftrag übernommen, an dem zuvor Anthropic gescheitert war. Anthropic lehnte ab, weil das Pentagon seine KI zur Analyse von Massendaten amerikanischer Bürger nutzen wollte, darunter Standortdaten, Browserverläufe und Kreditkartentransaktionen.
OpenAI akzeptierte zunächst, dass seine KI für alle rechtmäßigen Zwecke eingesetzt werden kann. CEO Sam Altman besserte nach: Das KI-System darf nun nicht zur Überwachung von US-Bürgern eingesetzt werden.
Parallel dazu hat OpenAI GPT-5.3 Instant veröffentlicht, ein Update für das Standard-ChatGPT-Modell. Es soll Alltagsgespräche flüssiger machen und genauere Antworten liefern, wobei die Halluzinationsrate (das Erfinden falscher Informationen durch das Modell) laut OpenAI um bis zu 27 Prozent sinke.
Für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die ChatGPT im Einsatz haben, ist die verbesserte Zuverlässigkeit eine direkt relevante Nachricht.

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